Wasserstoff-Brennstoffzellenantrieb

Hier wird mittels Wasserstoff-Brennstoffzellen elektrischer Strom erzeugt und zum Antrieb eines Elektromotors ­verwendet. Die „Abgase“ solcher Fahrzeuge bestehen dann im Wesentlichen aus Wasserdampf. Von entscheidender Bedeutung für die Umweltbilanz dieser Fahrzeuge sind die Gesamt­emissionen inklusive der Emissionen, die bei der Herstellung und vorgelagerten Produktionskette von Wasserstoff entstehen. Wird der Wasserstoff durch Elektrolyse mit Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt, ist die Umweltbilanz positiv, jedoch sind dabei auch die Umwandlungsverluste und Wirkungsgrade zu berücksichtigen. Pilotprojekte und Flottenversuche verschiedener Fahrzeughersteller sind gestartet.

Das BMNT hat in Kooperation mit dem BMVIT und der Fahrzeugwirtschaft für 2019 und 2020 ein 93 Mio. Euro schweres Förderpaket für Elektromobilität mit erneuerbaren Energien initiiert. Dieses umfasst die Förderung des Ankaufs von Elektrofahrzeugen (inkl. Fahrzeuge mit Wasserstoff-/Brennstoffzellenantrieb) und Ladeinfrastruktur. Voraussetzung für alle Förderangebote ist, dass der Strom zu 100% aus erneuerbaren Energieträgern stammt. Voraussetzung für alle Förderangebote ist, dass der Strom bzw. Wasserstoff zu 100% aus erneuerbaren Energieträgern stammt.


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